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Kurz zusammengefasst

Bei Van Osch B.V. fertigen wir Ferkelschutzkörbe in sieben Arbeitsschritten: Aufmaß und Bestandsaufnahme im Abferkelstall, Konstruktion und technische Zeichnung, Materialauswahl, Rohrlaserschneiden und Blechbearbeitung, Roboterschweißen, Oberflächenveredelung durch Verzinken oder Edelstahlverarbeitung sowie Vormontage, Verpackung und Logistik. Die entscheidenden Weichen werden in den ersten drei Phasen gestellt. Hier wird festgelegt, ob die Anlage zu den vorhandenen Gebäudemaßen passt und ob sie die Anforderungen bis 2032 erfüllen kann. Die anschließenden Schritte setzen diese Vorgaben präzise um. Sobald die Fertigung begonnen hat, lassen sich Maßfehler nicht mehr korrigieren. Deshalb müssen die folgenden Anforderungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Tränken für Schweine: Maßgefertigte Ferkelschutzkörbe: Der 7-stufige Fertigungsprozess bei Van Osch

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Laut dem Übereinkommen zur tiergerechten Nutztierhaltung und dem zugehörigen Aktionsplan sollen freie Abferkelsysteme ab 2032 verpflichtend werden. Herkömmliche Ferkelschutzkörbe sollen ab 2035 schrittweise wegfallen.
  • Bei Betonspaltenböden in Abferkelbuchten darf die Spaltenweite maximal 10 Millimeter betragen. Für abgesetzte Ferkel gelten 14 Millimeter, für Mastschweine 18 Millimeter (Auslegungsdokument zur IKB-Schweineverordnung).
  • Die Mindestauftrittsbreite beträgt für Saugferkel und abgesetzte Ferkel 50 Millimeter, für Sauen und Mastschweine 80 Millimeter (RVO).
  • Nach Angaben von Varkensloket gibt es für Abferkelbuchten nur zwei allgemein formulierte spezifische Rechtsvorgaben. Übliche Maße liegen bei etwa 1,80 bis 1,90 mal 2,60 bis 2,70 Metern.
  • Maßarbeit entsteht in der Konstruktion, nicht am Schweißroboter. Ist ein Schutzkorb in der Zeichnung 40 Millimeter zu breit, verlässt er die Fertigung ebenfalls 40 Millimeter zu breit.

Warum passt ein Ferkelschutzkorb von der Stange selten in einen bestehenden Abferkelstall?

Bei Umbauprojekten begegnet Van Osch immer wieder derselben Situation: Ein Schweinehalter bestellt ein Standardmaß aus dem Katalog. Die Güllegrube wurde jedoch vor dreißig Jahren für ein anderes Stallkonzept betoniert. Bei der Montage zeigt sich dann, dass die Buchtenreihe pro Bucht zwei Zentimeter zu weit reicht. Bei zehn Buchten summiert sich das auf zwanzig Zentimeter. Die Folge sind Schneid und Schweißarbeiten im Stall, dazu Staub, Lärm und kostspielige Verzögerungen.

Tränken für Schweine: Maßgefertigte Ferkelschutzkörbe: Der 7-stufige Fertigungsprozess bei Van Osch

Genau darin liegt der Kern des Problems. Ein Abferkelstall ist kein leerer Raum. Tragkonstruktion, Grubendecke, Grubeneinteilung und Futtergang bestimmen den nutzbaren Platz zentimetergenau. Wer Ferkelschutzkörbe bestellt, ohne diese Maße vorher zu prüfen, verlagert die Maßarbeit von der Fertigung in den Stall. Dort ist sie deutlich teurer und beeinträchtigt den Betriebsablauf erheblich stärker.

Hinzu kommen künftige Anforderungen. Ein Abferkelstall wird in der Regel über fünfzehn bis zwanzig Jahre abgeschrieben. Vorschriften können sich in diesem Zeitraum jedoch ändern. Wer 2026 investiert, sollte deshalb wissen, ob sich das System später umrüsten lässt. Der Fertigungsprozess von Ferkelschutzkörben ist daher wichtiger, als es zunächst scheint. Ob eine Bucht künftig angepasst werden kann, entscheidet sich bereits in der Zeichnung.

Was passiert, wenn die Fertigung von Ferkelschutzkörben nicht sorgfältig geplant wird?

In der Praxis treten vor allem vier Probleme auf.

Falsche Maße beim Umbau. Bestehende Gebäude sind selten exakt rechtwinklig. Eine Buchtenreihe, die auf dem Papier passt, kann sich in der Realität bis zur Stirnwand zunehmend verschieben.

Anschlüsse an den Spaltenboden. Der Spaltenboden muss ohne offene Zwischenräume an die Buchtenwände anschließen. Passen die Bauteile nicht zusammen, entstehen Kanten, an denen sich Kot sammelt oder Ferkel ihre Klauen einklemmen können. Die Toleranzen sind gering. Für Betonspalten in Abferkelbuchten gilt nach dem IKB-Auslegungsdokument eine maximale Spaltenweite von 10 Millimetern. Die RVO fordert für Saugferkel und abgesetzte Ferkel zudem eine Mindestauftrittsbreite von 50 Millimetern.

Getrennte Lieferketten. Spaltenböden vom einen Anbieter, Tröge vom nächsten, Tränken von einem dritten und Buchtenwände von einem vierten. Jeder Lieferant arbeitet mit eigenen Toleranzen. Die Abstimmung bleibt am Ende beim Schweinehalter hängen.

Unklarheit über künftige Vorschriften. Der Aktionsplan zum Übereinkommen für tiergerechte Nutztierhaltung nennt 2032 als Zieljahr für verpflichtende freie Abferkelsysteme und 2035 für das Auslaufen herkömmlicher Ferkelschutzkörbe. Gleichzeitig soll das Absetzalter auf 28 Tage steigen. Soll in ein System investiert werden, das bald nicht mehr ausreicht, oder in eine Anlage, die sich umbauen lässt?

Alle vier Probleme haben einen gemeinsamen Ursprung: Entscheidungen, die vor der ersten Schweißnaht getroffen werden.

Warum löst ein Katalog mit Standardmaßen keine Maßprobleme?

Der klassische Branchenansatz setzt auf einen Katalog mit festen Abmessungen und wenigen Varianten. Das funktionierte, solange Abferkelställe weitgehend ähnlich aufgebaut waren und sich die Vorgaben kaum änderten. Heute reicht dieses Vorgehen aus drei Gründen nicht mehr aus.

Tränken für Schweine: Warum passt ein Ferkelschutzkorb von der Stange selten in einen bestehenden Abferkelstall?

Erstens gewinnt der Umbau gegenüber dem Neubau an Bedeutung. 2025 berichtete CBS, dass der Schweinebestand um 5,1 Prozent auf 9,96 Millionen Tiere sank. Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe ging zugleich um 7,1 Prozent auf 1,9 Tausend zurück. Verbleibende Betriebe erweitern daher häufiger innerhalb vorhandener Gebäude. Und vorhandene Gebäude bringen feste Maße mit.

Zweitens benötigen freie Abferkelsysteme mehr Platz. Laut der Berichterstattung von Nieuwe Oogst zum Übereinkommen benötigen Schweinebetriebe größere Stallflächen, weil freie Abferkelbuchten und getrennte Funktionsbereiche mehr Quadratmeter beanspruchen. Ein Standardmaß aus dem Katalog, das auf der häufigen Aufteilung von 1,80 mal 2,60 Metern beruht, stößt dabei zwangsläufig an Grenzen.

Drittens sind die Vorgaben für Abferkelbuchten selbst überraschend offen formuliert. Varkensloket verweist auf lediglich zwei allgemeine Anforderungen: Hinter der Sau muss ausreichend freier Raum für das Abferkeln vorhanden sein, und die Ferkel müssen ungehindert saugen können. In der Praxis liegen Buchten meist zwischen 4,68 und 5,12 m². Dieser Spielraum ist kein Luxus. Er verpflichtet den Hersteller, nachvollziehbar zu begründen, warum eine bestimmte Ausführung funktioniert.

Ein hartnäckiges Missverständnis hält sich dennoch: Viele Schweinehalter gehen davon aus, dass Maßanfertigung grundsätzlich teurer ist. Tatsächlich werden Kosten verlagert. In die Konstruktion wird mehr investiert, dafür sinken Aufwendungen für Montage, Nacharbeit und Produktionsausfälle. Ein sorgfältig geplanter Fertigungsprozess kann verhindern, dass eine Abferkelabteilung drei zusätzliche Tage leer steht. Auch das verursacht Kosten.

Aus welchen 7 Schritten besteht die Fertigung von Ferkelschutzkörben bei Van Osch?

Der vollständige Fertigungsprozess umfasst sieben Schritte. Jeder davon beinhaltet eine eigene Qualitätskontrolle.

Schritte 1 bis 3: Hier wird die Maßanfertigung entschieden

1. Aufmaß und Bestandsaufnahme im Abferkelstall. Wir erfassen die tatsächlichen Maße von Grubendecke, Tragkonstruktion, Futtergang und Stirnwänden, einschließlich Abweichungen von den ursprünglichen Bauzeichnungen. Bei Umbauprojekten ist dies der wichtigste Schritt des gesamten Prozesses. Diese Messdaten bilden die Grundlage für alle folgenden Arbeiten.

2. Konstruktion und technische Zeichnung. Der Berater überträgt die Gebäudemaße in ein Buchtenlayout. Dazu gehören Buchtenbreite, Liegebereich der Sau, Ferkelnest sowie die Position von Trog und Tränke. In dieser Phase wird auch entschieden, ob sich die Konstruktion später zu einem freien Abferkelsystem umbauen lassen muss. Van Osch bietet eigene Konstruktion und maßgeschneiderte Lösungen, denn bei diesem Detailgrad würde eine Auslagerung die Kontrolle über das Ergebnis erschweren.

3. Materialauswahl. Für jedes Bauteil werden Stahl, verzinkter Stahl, Edelstahl oder Kunststoff gewählt. Die Rohre eines Ferkelschutzkorbs müssen andere Eigenschaften erfüllen als ein Futtertrog oder eine Tränkeschale.

Schritte 4 bis 7: Vom Rohmaterial zur komplett montierten Bucht

4. Rohrlaserschneiden und Blechbearbeitung. Seit 2024 setzt Van Osch Adige-Rohrlasertechnik ein, um Rohre inklusive Verbindungsausschnitten passgenau zu schneiden. Das reduziert den manuellen Anpassungsaufwand und sorgt über eine gesamte Buchtenreihe hinweg für gleichbleibende Maße.

5. Roboterschweißen und Montage. Schweißroboter erzeugen Nähte mit gleichbleibendem Wärmeeintrag und begrenzen dadurch Verzug. Ungewöhnliche Sonderbauteile werden von erfahrenen Schweißern von Hand gefertigt.

6. Oberflächenveredelung. Stahlbauteile werden verzinkt. In Bereichen mit hohen Reinigungsanforderungen und starker Korrosionsbelastung kommt Edelstahl zum Einsatz. Welche Lösung die richtige ist, hängt nicht allein vom Budget ab, sondern auch vom Reinigungsverfahren.

7. Vormontage, Verpackung und Transport. Vor dem Verlassen des Werks werden die Bauteile in der Montage geprüft. Das Befestigungsmaterial wird buchtenweise bereitgestellt. Bei Exportprojekten gehören auch Ausfuhrdokumente und Zollabwicklung dazu.

Der entscheidende Punkt ist einfach: Die Schritte 4 bis 7 sorgen für präzise Fertigung. Ob diese Präzision zum richtigen Ergebnis führt, wird in den Schritten 1 bis 3 entschieden.

So setzen Sie es praktisch um:

  • Lassen Sie das Gebäude vor der Angebotserstellung vermessen, nicht erst danach. Grubendecke, Buchtentiefe und Futtergang sollten in der Zeichnung vermaßt sein.
  • Prüfen Sie in der Zeichnung, ob die Spaltenweite in Abferkelbuchten den Wert von 10 Millimetern einhält und die Auftrittsbreite mindestens 50 Millimeter beträgt.
  • Fragen Sie gezielt, ob sich die Konstruktion zu einem freien Abferkelsystem umbauen lässt und welche Bauteile dafür ersetzt werden müssen.
  • Wählen Sie einen Ansprechpartner für Buchtenwände, Spaltenböden, Tröge und Tränken. Klären Sie verbindlich, wer die Schnittstellenmaße überwacht.

Wie wählen Sie zwischen herkömmlichen, umbaubaren und freien Abferkelsystemen?

Der folgende Vergleich basiert auf üblichen Praxismaßen und Informationen aus dem Übereinkommen. Preise wurden bewusst nicht aufgenommen, da sie je nach Projekt und Ausführung zu stark variieren.

System Typische Größe je Bucht Status bis 2035 Anpassungsfähigkeit
Herkömmlicher Ferkelschutzkorb etwa 4,68 bis 5,12 m² laut Aktionsplan Auslauf ab 2035 begrenzt, häufig ist ein vollständiger Austausch nötig
Umbaubares System etwa 5 m² mit vorbereiteten Befestigungspunkten Übergangslösung bis 2032 hoch, Schutzkorbteile können ersetzt werden
Freie Abferkelbucht größer, laut Übereinkommen mit höherem Flächenbedarf im Stall ab 2032 verpflichtend nicht erforderlich, bereits regelkonform

Tränken für Schweine: Was passiert, wenn die Fertigung von Ferkelschutzkörben nicht sorgfältig geplant wird?

Ein Beispiel: Ein Schweinehalter mit rund 300 Sauen ersetzt zwei Abferkelabteilungen. Entscheidet er sich für ein vollständig herkömmliches System, läuft die Abschreibung deutlich über 2035 hinaus. Bei einem umbaubaren System lassen sich Befestigungspunkte und Buchtenbreite bereits für eine spätere freie Abferkelbucht vorbereiten. Dann müssen möglicherweise nur die Schutzkorbteile ersetzt werden, nicht die gesamte Buchteneinrichtung. Diese Entscheidung fällt in der Zeichnungsphase und lässt sich später nur mit erheblichem Aufwand rückgängig machen.

Was sollten Sie bei der Bestellung und Übergabe prüfen?

Die Angebotsphase ist der richtige Zeitpunkt, um Zusagen in klare Vereinbarungen zu überführen. Fordern Sie eine bemaßte Fertigungszeichnung an, nicht nur eine Artikelnummer aus einer Liste. Fragen Sie nach Reaktionszeiten im Störungsfall. Van Osch beschreibt diese in seinen fünf O, einschließlich einer Rückrufgarantie innerhalb eines Arbeitstags. Klären Sie außerdem, ob Ersatzteile auch nach fünf Jahren noch verfügbar sind. Die eigene Fertigung in Uden schafft hier andere Voraussetzungen als der Kauf importierter Handelsware.

Bei der Übergabe kommt es vor allem auf die Anschlüsse an. Kontrollieren Sie den Übergang zwischen Spaltenboden und Buchtenwand, die Höhe der Trogkante zum Boden sowie den Einbau von Edelstahltränkeschalen in der passenden Höhe für jede Tiergruppe. Wer diese drei Punkte an der ersten fertiggestellten Einheit prüft, verhindert, dass sich ein Fehler durch die gesamte Abteilung zieht. Diese Endkontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil der Fertigung von Ferkelschutzkörben.

So setzen Sie es praktisch um:

  • Prüfen Sie an der ersten fertiggestellten Einheit jede Verbindungsstelle, bevor die nächste Einheit montiert wird.
  • Halten Sie die vereinbarte Reaktionszeit bei Störungen schriftlich in der Auftragsbestätigung fest.
  • Bewahren Sie die Fertigungszeichnung digital auf. Bei einer Erweiterung in einigen Jahren ist sie der schnellste Weg zu identischen Maßen.
  • Wenn Sie beim Auslaufen ab 2035 unsicher sind, lassen Sie sich schriftlich bestätigen, wie das System umgebaut werden kann.

Weitere Entscheidungshilfen zur Wahl zwischen Anpassung eines bestehenden Schweinestalls und Neubau finden Sie in unserem Beitrag über Umbau oder Neubau bei maßgefertigter Stalleinrichtung.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Fertigung eines Ferkelschutzkorbs von der Zeichnung bis zur Lieferung?

Die Lieferzeit hängt vom Projekt ab. Maßgeblich sind der Umfang des Auftrags, die Materialauswahl und der gesamte Bauablauf. Bei Maßanfertigungen nimmt allein die Konstruktionsphase häufig mehrere Wochen in Anspruch, bevor Fertigung und Montage starten. Lassen Sie sich immer einen Liefertermin nennen, der zum Bauzeitenplan passt. Eine Abferkelabteilung, die auf Buchteneinrichtung wartet, verliert wertvolle Produktionstage.

Welche Maße hat ein Standard-Ferkelschutzkorb?

Übliche Ferkelschutzkörbe messen laut Varkensloket etwa 1,80 bis 1,90 mal 2,60 bis 2,70 Meter. Das entspricht 4,68 bis 5,12 m². Für Abferkelbuchten gelten lediglich zwei allgemein formulierte Rechtsvorgaben. Bei Umbauten sind die vorhandenen Gebäudemaße fast immer wichtiger als typische Standardmaße.

Warum ist die eigene Fertigung bei maßgefertigten Ferkelschutzkörben wichtig?

Eigene Fertigung bedeutet, dass Konstruktion, Rohrlaserschneiden, Schweißen und Montage ohne Zwischenhändler unter einem Dach stattfinden. Van Osch produziert in Uden mit einem eigenen Fachteam, Schweißrobotern und seit 2024 mit Adige-Rohrlasertechnik. Dadurch lassen sich auch Sondermaße in den regulären Fertigungsablauf integrieren. Zudem sind Ersatzteile schneller verfügbar, weil die Zeichnung der gelieferten Anlage erhalten bleibt.

Lässt sich ein herkömmlicher Ferkelschutzkorb später zu einem freien Abferkelsystem umbauen?

Die Umbaubarkeit hängt von Entscheidungen ab, die bereits in der Zeichnungsphase getroffen werden. Dazu zählen Buchtenbreite, Position der Befestigungspunkte und der Anschluss an den Spaltenboden. Wenn dies von Anfang an eingeplant ist, kann sich der Austausch oft auf die Schutzkorbteile beschränken. Ohne diese Vorbereitung muss möglicherweise die gesamte Buchteneinrichtung ersetzt werden. Fragen Sie gezielt danach, denn der Aktionsplan nennt 2032 und 2035 als wichtige Stichtage.

Welche Anforderungen gelten für Spaltenböden in Abferkelbuchten?

Spaltenweite und Auftrittsbreite sind rechtlich vorgegeben. Bei Betonspalten in Abferkelbuchten beträgt die maximale Spaltenweite laut IKB-Schweineverordnung 10 Millimeter, gegenüber 14 Millimetern für abgesetzte Ferkel und 18 Millimetern für Mastschweine. Nach Angaben der RVO beträgt die Mindestauftrittsbreite für Saugferkel und abgesetzte Ferkel 50 Millimeter, für Sauen 80 Millimeter. Diese Maße sollten in der Fertigungszeichnung eindeutig ausgewiesen sein.

Fazit

Die Fertigung eines Ferkelschutzkorbs besteht aus sieben Schritten, doch das Endergebnis wird in den ersten drei Phasen festgelegt. Aufmaß, Konstruktion und Materialauswahl entscheiden darüber, ob der Schutzkorb passt, ob er die Anforderungen an Spaltenweite und Auftrittsbreite erfüllt und ob er sich an die Stichtage des Übereinkommens anpassen lässt: 2032 für verpflichtende freie Abferkelsysteme und 2035 für das Auslaufen herkömmlicher Ferkelschutzkörbe. Schweißroboter und Rohrlasertechnik sorgen dafür, dass diese Vorgaben präzise wiederholt werden. Korrigieren können sie falsche Entscheidungen jedoch nicht.

Ein zuverlässiger Fertigungsprozess beginnt deshalb mit realen Gebäudemaßen und einer detaillierten Fertigungszeichnung. Wenn Sie in den kommenden Jahren eine Abferkelabteilung umbauen, gehen Sie drei Schritte: Erfassen Sie die tatsächlichen Gebäudemaße vor der Angebotseinholung, fordern Sie eine bemaßte Fertigungszeichnung mit Anschlussdetails an und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, welche Bauteile bei einer späteren Umrüstung ersetzt werden müssen. So kaufen Sie nicht einfach einen Schutzkorb, sondern investieren in eine Lösung, die wirklich passt. Erfahren Sie anhand von Projektbeispielen mehr darüber, wie Van Osch maßgeschneiderte Projekte entwickelt.

Über Van Osch B.V.

Van Osch B.V. ist ein 1939 gegründetes niederländisches Familienunternehmen mit Sitz in Uden. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und liefert komplette Stalleinrichtungssysteme für die Schweinehaltung. Produziert werden maßgefertigte Buchteneinrichtungen für Sauen, abferkelnde Sauen, Ferkel und Mastschweine aus Stahl, verzinktem Stahl, Edelstahl und Kunststoff. Van Osch beliefert Schweinehalter und Händler in den Niederlanden, ganz Europa und darüber hinaus, direkt sowie über ein internationales Händlernetz.

Artikel erstellt mit Launchmind